Autor: Hendrik Seffer

  • Wandertour durch das liebliche Walterbachtal

    Wandertour durch das liebliche Walterbachtal

    Die Wanderung beginnt in Nienstedt, am Ende der Ludwig-Schlepper-Straße auf dem Wanderparkplatz Hassel.
    Nienstedt ist ein Stadtteil von Bad Münder am Deister. Der Deister ist ein Höhenzug südwestlich von Hannover und gehört zum Calenberger Bergland.

    Der markierte Wanderweg mit dem Wegzeichen WE2 verläuft auf kleinen Pfaden entlang des wunderschönen Walterbachtals. Es geht durch Auwald und artenreiche Buchen- und Eichen-Hainbuchenwälder mit vielen kleinen Quellen.

    Das Walterbachtal ist ein 32 ha großes Naturschutzgebiet, mit Lebensraum für Amphibienpopulationen und dient als Brut-, Rast- und Nahrungsbiotop für zahlreiche Vogelarten. Durch den Laubwald, vorbei an besonders schönen Wiesenrandzonen gelangt zum kleinen Weiler Waltershagen.

    Nun geht es weiter auf der alten Poststraße von Lauenau nach Bad Münder, deren alte Befestigung zum Teil noch erkennbar ist. In Eimbeckhausen hat man die Möglichkeit abzubiegen, um das einzigartige Deutsche Stuhlmuseum zu besuchen und sich in den verschiedenen Gastronomiebetrieben zu stärken. Auch die aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirche als das älteste Gebäude im Ort ist sehenswert.

    Der Weg führt weiter vorbei an den Gehöften der ehemaligen Kommune Milliehausen und mündet auf dem „Hasselweg“.

    Er führt jetzt an Feldern vorbei in Richtung Norden nach Nienstedt, mit wunderbaren Panorama-Ausblicken und zurück durch den Hasselwald zum Startpunkt Wanderparkplatz Hassel.

    Tour-Details:
    Einfache Wanderung; Tauglich für Straßenschuhe; Streckenlänge: ca. 7 km; Gehzeit: 1 Std. 40 Min.; Höhenmeter ca. ↑ 172m ↓ 172m; Höchster Punkt: 221m; Tiefster Punkt: 125m; Überwiegend flaches Gelände; Mehrheitlich auf Feld- u. Waldwegen; Durchgängig beschildert; Ganzjährig begehbar

  • Wandern im Deister

    Wandern im Deister

    Der Deister ist Natur pur. Wanderer können sie entdecken, wenn sie sich auf den ausgedehnten Wanderwegen durch den herrlichen Buchenwald bewegen. Ruhe, frische Luft und Vogelgezwitscher sind Labsal für die Seele. Hier im Deister kann man „Waldbaden“ im besten Sinne des Wortes. Und überall lebt die Vorstellung von unseren altgermanischen Vorfahren, die im Deister ihren heidnischen Ritualen nachgingen. 

    Wenn der stille Wanderer abseits von den ausgeschilderten Wegen ein Stück in die Berghänge hineingeht, kann er auf die Deistergeister treffen. Sie leben ganz in der Nähe von Nienstedt, an verwunschenen Orten, die einen besonderen Zauber haben, ob im Blockmeer an der Teufelskanzel, an der Alten Taufe, in der Nähe der Kreuzbuche oder abseits des Kammwegs in der Nähe des Nordmannturms. Alle diese Orte sind von Nienstedt aus leicht zu erreichen. Aber auch die Waldgaststätte Teufelsbrücke, die Heisterburg, der Annaturm, der Bröhn oder die Hirschköpfe sind nicht weit. 

    Tipp: Die Nienstedter erwandern ihren Deister früh am Morgen oder bis in die Abenddämmerung zu Zeiten, an denen die Ausflügler längst wieder auf dem Heimweg sind. Dann ist eine besondere Stille im Wald .

    Wanderrouten rund um Nienstedt

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