Einige Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nienstedt engagieren sich nicht nur bei Bränden, Unwettereinsätzen oder technischer Hilfeleistung – sie stehen der Bevölkerung auch bei medizinischen Notfällen zur Seite.
Im Rahmen des Projekts „WeserberglandRetter“ bringen sich unsere Feuerwehrangehörigen aktiv ein, um im Ernstfall noch schneller Hilfe leisten zu können. Über ein modernes Alarmierungssystem werden qualifizierte Ersthelfer direkt auf das Smartphone alarmiert, wenn sich ein lebensbedrohlicher Notfall in ihrer Nähe ereignet.
Ehrenamt über den Einsatz hinaus
Für unsere Kameraden bedeutet dieses Engagement, auch außerhalb des klassischen Feuerwehrdienstes Verantwortung zu übernehmen. Sie sind bereit, jederzeit zu helfen – oft als Erste am Einsatzort – und mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung wertvolle Minuten zu überbrücken, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Gerade bei Notfällen wie einem Herz-Kreislauf-Stillstand kann dieses schnelle Eingreifen entscheidend für das Überleben sein. Dass sich Mitglieder der Feuerwehr Nienstedt hierfür zusätzlich schulen lassen und freiwillig registrieren, zeigt eindrucksvoll ihren Einsatzwillen und ihre Verbundenheit mit unserer Region.
Hilfe, wenn jede Minute zählt
Die Teilnahme am WeserberglandRetter-System ist ein weiterer Beleg dafür, dass sich die Freiwillige Feuerwehr Nienstedt weit über das übliche Maß hinaus für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger einsetzt. Dieses freiwillige Engagement geschieht leise im Hintergrund – kann im Ernstfall jedoch den entscheidenden Unterschied machen.
Ein Dank hierbei gilt dem DRK Ortsverein Nienstedt e.V., dem Ortsrat und der Woltersdorf-Stiftung, die in Nienstedt im letzten Jahr einen AED (mehr unter Artikel NDZ) beschafft haben.
Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter:
https://www.hameln-pyrmont.de/Weserberglandretter



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